Ausgangspunkt der Ausstellung ist ein Schachspiel mit Schachfiguren aus Eis, die auf dem Spielfeld anfangen zu schmelzen.
Schach – ein allgemein bekanntes System mit klaren Regeln und festen Abläufen. Ein Spiel mit Ordnung, das sich dennoch kaum vollständig überblicken lässt.
Im Zentrum steht, was geschieht, wenn sich diese Ordnung verschiebt. Wenn Regeln ihre Verlässlichkeit verlieren und Grenzen verschwimmen. Wenn sich die Figuren dem System entziehen und ein
Eigenleben entwickeln.
Im Verlauf der Ausstellung lösen sich die bestehenden Strukturen zunehmend auf. Es wird unklar, wer handelt und worum es geht.
Zeit tritt dabei in den Vordergrund: als Zustand, als Prozess, als Vergehen, als Bewegung.
Was bleibt, ist nicht die Ordnung, sondern ihr Wandel.
Video, Installation, plastische Arbeiten, Zeichnungen und performative Momente stehen in einem gemeinsamen Raum. Zwischen ihnen entstehen Verbindungen, die sich nicht festhalten lassen und sich
im Verlauf stets neu bilden.
Luana Gräbe studiert seit 2020 an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart.
Im Projektraum OSTEND präsentiert sie ihre Bachelor-Arbeit.
Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Landeshauptstadt Stuttgart.
Mit der Stadtbahn Linie 4 und Buslinie 42 bis Ostendplatz, Eingang an der Haußmannstraße /Ecke Achalmstraße
Projektraum OSTEND
Achalmstraße 18
70188 Stuttgart
Tel: (+49) 711-91234375
E-Mail: [email protected]